D 2026 ⎜75’43 min ⎜DCP ⎜ Farbe & s/w
produziert von film speed e.V.
Premiere bei der dokfilmwoche hamburg am 18.4.26!
Credits
Buch & Regie : Janni Jungblut
Kamera : Timo Selengia, Janni Jungblut
Montage : Barbara Ophoff, Janni Jungblut
Dramaturgische Beratung : Christiane Büchner
Tonaufnahmen : Timo Selengia, Matthieu Quillet, Raphaël Monnin, Pauline Lemaire-Démaret
Sprecherin : Nadine Despert
Improvisationen Kontrabass : Stephan Kersting
Sounddesign : Gislinde Böhringer
Color grading : Sergi Sánchez Rodriguez
Bearbeitung der Fotografien : Therese Walther
Leitung Theaterworkshop : Ipek Thevenon
Regieassistenz Theaterworkshop : Cléa Nicolella
Produzent*innen : Gunhild Ohl-Hinz, Janni Jungblut
Mit : Violette Bissat, Catherine Descombes, Lise Ikola Mboyo, Deitruch Ikola Nsingi, Menora Ikola Zola, Anne Lachens, Clara Okeana Le Doux, Pascaline Magnard, Francoise Meyer, Théo Michel-Bechet, Cléa Nicolella, Matteo Raspail, Muriel Reid Soubeyran, Monique Richardot-Coulet, Jean C. Roché, Samyra Soni, Ipek Thevenon

„Refuge“ befasst sich mit der generationsübergreifenden Weitergabe von Erfahrungen mit zivilem Widerstand in dem kleinen Ort Dieulefit während der deutschen Besatzung Frankreichs zwischen 1940 und 1944.

Eine große Zahl an Verfolgten – Erwachsene und Kinder – versteckte sich hier und überlebte die von Nationalsozialismus und dem Vichy-Regime dominierten Jahre.

Die Gründerinnen einer reformpädagogische Schule, Marguerite Soubeyran und Catherine Krafft, spielten eine wesentliche Rolle bei der Aufnahme der Geflüchteten. Jeanne Barnier, junge Sekretärin im Bürgermeisteramt von Dieulefit, fälschte tausende Papiere für Verfolgte.

Zeitzeug*innen und in der ersten Dekade nach dem Krieg Geborene sprechen über ihr eigenes Erleben und das, was sie um sich herum gesehen haben. Kinder aus Dieulefit bringen ihre Sicht im Rahmen eines Theaterworkshops zum Ausdruck.

Ein enormer Schatz an Fotografien aus Privatbeständen der Protagonist*innen lässt das Erzählte visuell lebendig werden.

Dieser Film möchte dazu beitragen, das Wissen über Möglichkeiten, solidarisch gegen unterdrückerische Regime, gegen Verfolgung und Auslöschung vorzugehen, wach zu halten.

Wir danken allen Unterstützer*innen herzlich. Eine Vielzahl an Einzelpersonen und die folgenden Organisationen haben die Entstehung des Films finanziell gefördert:
Stiftung Erinnerung, Lindau
Friedrich Stiftung, Hannover
Wegrand Stiftung, Tübingen
Herbert und Elsbeth Weichmann Stiftung, Hamburg
Département Drôme, Crest
Ernst Ludwig Chambré Stiftung, Lich
Anne Frank Fonds, Basel
N8tbar, Hamburg
Goethe Institut, Lyon
Café Libertad Kollektiv, Hamburg
Feministisches Referat des AStA der Uni Oldenburg
Förderverein der Städtepartnerschaften der Stadt Lich
Arbeitskreis Kritisches Erinnern, Wendland
